Besondere Augenblicke, mystische Orte und phantastische Farben
 Faszinierend und ansehenswert

Fast jede Fotografie trägt eine kleine Geschichte in sich und manche dieser Geschichten lohnen sich aus meiner Sicht zu erzählen ... 

 Einige  Geschichten sind bereits von mir im online-Ausflugsführer ScottyScout veröffentlicht, den jeweiligen Link publiziere ich mit ...


 


Eine mutige  lurchige „Zufallsbekanntschaft“

Dieser kleine mutige Kerl hatte keine Angst, als ich mich für das Bild in ganzer Länge im Regen vor ihm auf den Bauch legte, um ihn in die Augen zu schauen und dann auf den Auslöser zu drücken. (Mein Outfit musste im Anschluss in die Wäsche.)

Erst das neugierige und vorsichtige Schnuppern von Hexchen brachte ihn dazu, langsam von dannen zu ziehen ...


Die „Muh-Tanten“ kommen :-)


Diese wunderschönen extravaganten und total individuellen Porzellankühe habe ich in 2018 in Basel entdeckt. Eine ist schöner als die andere und dennoch ziehen sie zusammen ihren Weg. Und sie passen so gut zu mir.  :-)

Das „Spiegelsche Haus“ in Werna

Dieses Jahrhunderte alte und wunderschöne Fachwerkhaus wird renoviert, wir hier vor Ort können uns davon ein eigenes Bild machen. Ich freue mich sehr darüber.


In 2019 hatte ich das Glück und die Möglichkeit, in dem alten Gemäuer und darum herum Fotos zu machen, einige möchte ich hier zeigen. Diese Aufnahmen sind jetzt mit Beginn der Renovierung Geschichte.

Klostergarten im Kloster Drübeck


Er versteckt sich hinter den Klostermauer und Sie müssen sich behutsam nähern und entdecken "dann schließlich auf der linken Seite, direkt hinter der Kirche den Kräutergarten.

Er ist wunderschön. Ich habe ihn zur Mittsommerzeit entdeckt, wenn die Sonne am höchsten steht und die Vegetation förmlich zu explodieren scheint. Vermeintlich hundert verschiedene Grüntöne ziehen meine Blicke auf sich und leuchten mit dem Gelb und Gold, Orange und Rot, Lila  und Blau der kleinen Blüten um die Wette. Die Beete sind mit Buchsbaum, anderen Büschlein oder Steinen eingefasst, Kletterpflanzen ranken an Weidengeflechten Richtung Licht, Efeu und Wein erklimmen die Mauer am Rande. Kleine Schildchen nennen Namen und manchmal die Herkunft der Pflanzen, viele von ihnen kenne ich, viele auch nicht. Der Dill ist mannshoch und die Minze duftet über die Beete hinweg, Liebstöckel, Rosmarin, Lavendel, Thymian, Salbei und und und … Es schwirren kleine Insekten umher, ich erkenne natürlich Bienen und Hummeln, auch manch ein Schmetterling lässt sich auf einem Kraut nieder und wärmt sich im Sonnenschein. Es summt und brummt überall, Idylle pur und die Zeit scheint still zu stehen. Meine Sinne tanzen förmlich vor Freude  und fast meint man, eine Nonne aus längst vergangenen Tagen durch die Kräuterpracht mit einem Lächeln vorbei huschen zu sehen…" Der Kräutergarten im Kloster Drübeck - ein fast mystischer Ort (scottyscout.com)

Februar 2021   

 


Thomas Müntzer Denkmal


Das Foto zeigt das Denkmal von Thomas Müntzer, das mich seit meiner ersten Begegnung vor vielen Jahren in seinen Bann gezogen hat. “Im Schatten der Residenz des Stolberger Grafen wurde um 1489 der spätere Prediger und Bauernführer Thomas Müntzer in Stolberg im Harz geboren. Sein Geburtshaus in der Niedergasse brannte 1851 ab. Heute erinnert eine Gedenktafel und eine zu seinem 500. Geburtstag errichtete Figurengruppe auf dem Marktplatz an den wohl bekanntesten Sohn der Stadt. Der Künstler Klaus Messerschmidt aus Halle an der Saale schuf das Bronzedenkmal ihm zu Ehren. Im September 1989 wurde es eingeweiht. Damals ahnte wohl keiner, dass es das letzte seiner Art in der DDR sein sollte.

Es beindruckt sehr. Ohne jeglichen Übergang oder Stufen stehen direkt vor dem Rathaus zwei lebensgroße Figuren umgeben von vier Ecksäulen. Du kannst ganz nah heran, de facto in das Denkmal eintreten, die Figuren aus nächster Nähe betrachten, sie berühren und wenn Du möchtest, mit Ihnen auf „Tuchfühlung“ gehen. Als ich vor vielen Jahren dieses Denkmal das erste Mal sah, war das für mich  eine ganz neue Erfahrung und ein „kurzer Besuch bei Müntzer“ ist für mich immer selbstverständlich, wenn ich in Stolberg bin.  

Dieses Ensemble hat nichts von seiner Ausstrahlung verloren, im Gegenteil, ist es doch dem wohl bekanntesten Gegenspieler von Martin Luther gewidmet. Die vorangehende Figur stellt Thomas Müntzer dar, aufrechten Ganges und offenen Blickes, eine Hand leicht ausgestreckt, die andere zur Faust geballt und mit entblößtem Rücken. Die zweite Figur direkt da hinter hat das Gesicht vollständig mit einer Kapuze verhüllt und die Hände in der weiten Kutte verborgen, sie lässt viel Raum zur Interpretation. Die vier sie umgebenden, ja einrahmenden Säulen sind Bronzeabgüsse der Heiligensäulen aus Müntzers Geburtshaus, die dem Feuer im Jahre 1851 widerstehen konnten, die Originale kannst Du im Heimatmuseum der Stadt bestaunen. Das Heimatmuseum solltest Du unbedingt besuchen,  dort erfährst Du sehr viel von Stolberg und aus dem Leben des größten Sohnes der kleinen Stadt, der zur selben Zeit wie Martin Luther aber so grundlegend anders die Welt verändert hat, ihm ist ein Raum gewidmet.“ Siehe auch Thomas Müntzers Geburtshaus im Schatten des Stolberger Schlosses » ScottyScout 

Februar 2021